Zu ersten Mal ging es in diesem Jahr schon am Samstagabend los. Der Bierwagen war gut ausgestattet, der Grill war heiß, das Wetter war schön und es gab auch Musik (zumindest als die Hürde mit den durchgebrannten Netzteilen genommen war).

Jetzt konnte man schon den Aufbau für den Sonntag bewundern. Ich glaube, bis auf ein paar Kleinigkeiten war alles gut gebaut und organisiert. In fröhlicher Runde konnte jeden diesen Abend genießen. Nach einem kurzen Aufräumen schloss sich der Bierwagen, der Grill kühlte aus und alle gingen nach Haus.

Und am Sonntag wurde es richtig warm. Die Grillmeister, der Pommes-Chef und auch die Suppentanten, die Salatis und die katholischen Reibekuchenladies kamen richtig ins Schwitzen. Aber gehen wir doch der Reihe nach vor. Um 11 Uhr starteten wir mit einem Familiengottesdienst unter Beteiligung des Kindergartens. Fröhliche Lieder, anschauliche Worte und Gebet und Segen machten diesen Gottesdienst zu einem Erlebnis.

Dann ging es buchstäblich zum Schwitzen. Der Platz um das Neue Gemeindezentrum füllte sich schnell und es begann ein buntes Treiben. Im Laufe des Nachmittags wurden Luftballons mit Kärtchen losgeschickt, der, der am weitesten flog (es waren am Ende 393,18 km), sollte etwas gewinnen. Dann musste geschätzt werden. Wieviel Gesangbücher braucht man, um unsere beiden Pfarrer Thomas Luther und Paul Hering aufzuwiegen? Einige dachten wohl noch an das Kindergewicht der Pfarrer und tippten viel zu niedrig. Dann gab es die wenig einfühlsamen, sie datierten viel zu hoch. Einige trafen sich in der Mitte und eine gewann dann mit 273 Büchern für zwei Pfarrer.

Banner
Büchertisch
Futter
Gospelprojekt
SwingMoff
 Titel Torte

Nebenbei ging es auf dem Swing'm off ganz schön zur Sache. Da flog schon mal einer durch die Gegend. Unser Sani-Trupp sorgte für die Versorgung jeglicher Verletzungen, ich glaube, sie hatten aber doch nicht viel zu tun.

Im Kindergarten gab es Spiele für die Kleinen, vor der Kirche einen Büchertisch für alle. Die Weinstube hatte bald schon einige leere Flaschen stehen. Die Zapfanlage blieb nicht stehen, der Grill ging erst spät aus, die Pommes waren besonders lecker, Salat, Suppe und Reibekuchen waren bald vergriffen. Alle wurden satt und durstig bleiben musste auch keiner. Gegen 13 Uhr öffnete das Kuchenbuffet. Eine Kuchenvielfalt, die kaum zu überbieten geht, lockte eigentlich alle an. Man futterte, was das Zeug hielt. Dazu Kaffee oder Tee. Dann noch ein Stück für die kranke Oma und bald war die Schlacht am Kuchenbuffet geschlagen.

Gegen Abend war dann die Sonne verschwunden, und langsam leerte sich der Platz. Es wurde noch einiges weggeräumt. Sehr zufrieden kehrten wir alle nach Hause zurück. Kleine Reste und ein paar Getränke konnten die Mitarbeitenden dieses Festes am Montagabend in gemütlicher Runde als kleines Dankeschön noch genießen.

Der Auftakt der Gemeindefeste im Neuen Gemeindezentrum ist gelungen. Wir freuen uns jetzt schon auf 2017. Dann haben wir einen Ehrengast: Martin Luther.

Durch_Krisen_reifen_1

Krisen bahnen sich manchmal langsam und unmerklich an oder stürzen plötzlich über uns herein wie ein Gewitter. Krisen lösen Veränderungen aus. Das erschreckt uns. Wir spüren, wie brüchig der Boden ist, auf dem wir stehen.

Krisen gehören zu unserem Leben. In Krisenzeiten verändert sich etwas. Wir müssen Abschied nehmen und Wege zum Neuanfang suchen. Das ist schwer, aber es birgt gleichzeitig die Chance in sich, dass wir uns auf einen Wachstums- und Reifungsprozess einlassen.

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